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Anpaddeln in der Hainburger Au

Da bin ich wieder nach längerer Pause. Nachdem Kathi noch da ist (auf Urlaub in Österreich) und das Wetter schon so warm, haben wir uns entschlossen, meinen neuen Faltkanadier auszuprobieren. Ich habe das Boot vorsichtshalber (weil das erste Mal) zu Hause aufgebaut und am Autodach montiert. Kann ich mir das nächste Mal sparen, ist nur für kurze Fahrten zweckmäßig. In der Stopfenreuther Au war rasch eine Einstiegstelle gefunden, wo wir unseren Kanadier leicht wassern konnten. Das Einsteigen und die ersten Paddelschläge waren eine leichte Übung:

Leider hatten wir wegen des fehlenden Winters Niedrigwasser, da hieß es manchmal raus aus dem Boot, rein ins Frühjahrs-Wasser - ganz schön frisch. Aber Kathi hat sich rasch gewöhnt:

Kurz haben wir noch überlegt, ob wir uns auf die Donau hinauswagen sollten, haben uns aber dann doch wegen der fehlenden Übung auf den schönen Ausblick beschränkt:

10.4.07 21:05, kommentieren



Hadschi Bradschi Luftballon

So etwas hat das Yspertal noch nicht gesehen! Am Ostersonntag 2007 schwebt direkt über unserem Haus ein Heißluftballon!

Offenbar hat die Mannschaft vor, bei unserem Nachbar auf der Wiese zu landen, was ihr auch nach ein paar Manövern ganz gut und mit Hilfe einiger Yspertaler gelingt.

1 Kommentar 13.4.07 22:34, kommentieren

Flugkörper

Übrigens war das nicht das erste Mal, dass in unmittelbarer Nähe unseres Hauses Flugkörper landeten. Im September 2004 setzte ein Christophorus-Pilot seinen Hubschrauber mit ungeheurer Präzision direkt auf unserer Straße auf. Die Rotoren waren breiter als die Straße!

13.4.07 22:44, kommentieren

Radtour Wien - Budapest mit Alex

Nachdem die Radtour im vergangenen Jahr durch das kalte und regnerische Wetter beeinträchtigt war, haben wir uns heuer für einen späteren Termin entschieden: Freitag, 20.April um 8:00 ging´s los. Das Rad nach Wien zu bringen war ja kein Problem, aber einen halbwegs sicheren Standort in der Nähe des Radweges zu finden, der noch dazu kostenlos ist, war selbst für den erfahrenen Wiener Alex ein kleines Problem. Ich habe dann schließlich einen Platz auf einer Nebenfahrbahn direkt vor dem Haupteingang zum Simmeringer Heizwerk entdeckt. Dort traf ich mich auch mit Alex und wir fuhren durch den Prater zur Freudenau. Leider mussten wir wegen Umbauarbeiten die normale Route verlassen und uns durch die Lobau schlängeln. Das bedeutete zusätzliche km und außerdem gleich zwei Löcher in meinem Hinterreifen. Die waren allerdings rasch zugeklebt. Beim ersten Zwischenstopp (kräftig essen ...) trafen wir einen Holländer (Johnny) beim Frühstück an, der uns später noch einmal begegnete. Von da an ging´s ohne Aufenthalt bis zum Forsthaus in Stopfenreuth, wo wir eine Trink- und Energiepause einlegten. Gestärkt und mit angenehmen Rückenwind verließen wir Österreich und radelten auf schönen Radwegen Bratislava zu. Inzwischen war Johnny zu uns gestoßen und begleitete uns den ganzen Tag. Wir hatten uns zwar vorher entschieden, ab Bratislava weiter auf der slowakischen (linken) Seite der Donau zu radeln, dann versäumten wir aber die Überfahrt auf die letzte Brücke und blieben auf der rechten Donauseite. Blick von der Brücke auf die Burg

Auf einem herrlichen, asphaltierten Radweg sausten wir entlang der aufgestauten Donau am Damm entlang, immer mit Rückenwind bis zum Ende der Staustufe in Gabcikovo(Ende der 1.Etappe: 126 km). Diese slowakische Ortschaft weist schon ziemliche Ähnlichkeiten mit den landläufigen Vorstellungen von Balkan oder Oststaat auf. Es gab dort zwar eine Bank mit Bankomat aber um das Geld ließ sich herzlich wenig einkaufen. Das Quartier erfüllte gerade unsere Mindestansprüche. Bemerkenswert wie viele Alkoholiker (Jung und Alt) in den Gaststätten herum lungerten. Es wird gequalmt und gesoffen, was das Zeug hält. Wir haben aber trotzdem gut geschlafen und uns am nächsten Morgen über die zahlreichen Frühtrinker gewundert. Dafür war die Küche um 7:00 noch zu und wir mussten uns mit einem lauwarmen Tee und einem säuerlichen Kaffee begnügen - brrrr! Ohne Begleitung durch Johnny ging´s weiter, überwiegend auf Landstraßen. Das Geräusch der mit unverminderter Geschwindigkeit vorbei fahrenden Autos ist schon gewöhnungsbedürftig. Es bleibt immer eine leise Angst, in jedem Fall aber der Wunsch nach einem Radweg. Nach einem Stopp an einem malerischen Donaustrand
fuhren wir um 18:00 über die Staatsgrenze, Donaubrücke nach Esztergom (Ende der 2.Etappe: 116 km). Ein wirklich exquisites Quartier und ein gepflegtes Bier entschädigten uns für die Anstrengungen des Tages. Früh um Acht nahmen wir uns den letzten Abschnitt durch das Donauknie nach Budapest vor. Trotz zahlreicher Teilstrecken mit Verkehr lief´s recht gut über die Donauinsel zum Stadtrand von Budapest. Dort allerdings quetschten wir uns in einen Vorortezug, der uns stressfrei und für wenig Geld ins Zentrum brachte. Die Rückfahrt mit dem Zug stellte noch eine Herausforderung an unser Organisationstalent aber schließlich trafen wir wohlbehalten um 19:00 am Südbahnhof ein. Zum Abschluss gewährte mir Alex bei der Fahrt zum Auto noch einen Einblick in die innerstädtische Fahrweise - ich kann nur sagen spannend! (Ende der 3.Etappe: 70 km, gesamt: 312 km)
Alles in allem war´s eine erlebnisreiche, durch das schöne Wetter begünstigte Tour, die Lust auf weitere gemacht hat.

3 Kommentare 23.4.07 13:00, kommentieren

Geburt

Heute hatte ich Gelegenheit, der Geburt einer Libelle zuschauen zu können. Die Puppe hatte sich direkt an die Hauswand neben unserer Terassentür gesetzt. Der Vorgang hat etwa zwei Stunden gedauert. Kopf nach unten, Bauchseite



Faszinierend!

29.4.07 16:38, kommentieren