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Taufe am Ottensteiner Stausee

Wolfgang, mein alter Freund aus St.Pöltner Zeiten, ließ sich von mir mit dem Paddelfieber anstecken. Kurz entschlossen kauften wir gemeinsam in Passau einen Ally-Faltkanadier. Der Aufbau wollte ihm zu Hause nicht recht gelingen, so verlegten wir die Bootswerft gleich an den Ottensteiner Stausee. Mit vereinten Kräften hatten wir das Boot in einer Stunde aufgebaut. Der Start verlief ganz klassisch - Wolfgang kühlte sich mit Stausee-Wasser ab. Danach verlief aber alles recht reibungslos. Nachdem er rasch gelernt hatte mit der steifen Brise fertig zu werden, kamen wir auch gut voran. Ein Krügerl - oder waren´s zwei? - beim Campingplatz gab´s als Belohnung für die reife Leistung. Zurück paddelten wir sogar rund um die Ruine Lichtenberg.

1 Kommentar 5.9.08 20:46, kommentieren



Stausee-Idylle

20.6.08 Martha überraschte mich mit dem Vorschlag paddeln zu fahren. Sie kam von Gmünd und ich von zu Hause mit dem Kanadier am Autodach. Diesmal benutzten wir die Zufahrt zum Campingplatz als Startrampe. Bei herrlichem Badewetter verbrachten wir einige schöne Stunden. Wie heißt´s so schön: Das Glück liegt so nahe!

1 Kommentar 5.9.08 22:50, kommentieren

SPREEWALD-Tour 29.6.08 - 5.7.08

Inspiriert durch einen Artikel im KANU-Magazin haben Ossi und ich uns bereits vor Weihnachten 2007 entschlossen, diese Paddeltour in der Nähe Berlins durchzuführen. Die bereits damals gebuchten Flüge waren deutlich billiger (68 € für Hin- und Rückflug) als die Bahnfahrt. Dank unseres genialen Ally-Faltkanadiers war der Transport mit dem Flugzeug kein Problem. Bei der Ankunft in Berlin-Tegel fehlten zwar unsere Paddel aber die tauchten Gott sei Dank wieder auf. Mit nunmehr vollständiger Ausrüstung stiegen wir in den öffentlichen Bus zum Hauptbahnhof um und von dort fuhren wir zu unserem Ausgangsort LÜBBEN.
Nach einem zünftigen (fetten) Essen in einem Bierlokal bauten wir unser Boot auf, luden das Gepäck ein und begaben uns auf große Fahrt. Wir konnten herrliche Aulandschaften mit unzähligen Vögeln (Eisvogel, Kormoran, Schwan, Reiher, Raubvögel ...) und Tieren, die wir nur mehr von Bildern kennen (Biber, Otter, Damhirsch ...) bewundern, mussten aber auch Hindernisse von Menschenhand überwinden. Oft glaubten wir uns wegen der zahlreichen Nebenarme und Verbindungskanäle in eine Dschungellandschaft versetzt. Nach sechs- bis achtstündigen Paddelstrecken suchten wir uns einen Lagerplatz, bauten unser Zelt auf und belohnten uns für unsere Mühen mit einem guten Bier. Manchmal konnten die Schleusen nur mit Hilfe von bereitgestellten Loren, die sauschwer zu bewegen waren, überwunden werden. Die letzte Tagesetappe mussten wir bei regnerischem, kalten Wetter hinter uns bringen. Schließlich kamen wir aber wohlbehalten in ERKNER an und konnten auf dem Gelände des Kanucklubs Erkner sogar am Dachboden des Vereinshauses übernachten. Zeitig in der Früh packten wir unsere Paddelutensilien zusammen und begaben uns per Bahn nach Berlin auf eine Besichtigungstour. Voller Eindrücke und reich an neuen Erfahrungen flogen wir (zwar ohne unsere Paddel) wieder nach Wien.

2 Kommentare 26.9.08 11:08, kommentieren