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Durch die Lienzer Dolomiten 9.7.-12.7.2008

Nachdem wir ein Auto am Parkplatz Luggauer Brücke deponiert hatten, starteten wir vom Bahnhof NIKOLSDORF. Christian stellt sich auf Sonne ein!
Der Aufstieg über den Zabarot-.Leiternsteig auf das Hochstadelhaus gestaltete sich steil und ruppig. Nach 5 Stunden schweißtreibendem Anstieg erreichte ich das Hochstadelhaus und wurde bereits mit einem Bier erwartet. Die beiden Teilzeit-Hüttenwirte (übrigens HS-Lehrer) bewirteten uns vorzüglich, so dass wir am nächsten Tag gestärkt den anstrengendsten Teil der Durchquerung - Dreitörlweg mit Gipfelanstieg Hochstadel - antreten konnten. Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs. Hochstadel 2680 m
Erst nach dem Anstieg zum Laserztörl war der Blick frei auf die Karlbader Hütte. Die beiden Seen und die Hütte vor Augen ließen uns die müden Beine vergessen. Da wir bereits am Nachmittag angekommen waren, hatten wir genügend Zeit uns zu kultivieren und das herrliche Umfeld der Hütte zu bewundern. Der nächste Tag bescherte uns einen rassigen Klettersteig (C, D). Da war ich in meinem Element und brauchte den Vergleich mit den Jüngeren nicht zu scheuen. Schon beim Abstieg braute sich ein gehöriges Gewitter zusammen, das dann auch bald nach unserer Ankunft bei der Hütte loskrachte. Gott sei Dank war am nächsten Tag das Wetter wieder freundlich genug für den Abstieg über das Kerschbaumer Törl zur Kerschbaumer Alm. Ursprünglich hätten wir dort noch einmal Quartier nehmen wollen, aber das Wetter war einfach zu unbeständig. Nachdem es mir aber dort so gut gefallen hat, werde ich diese Übernachtung sicher einmal nachholen. Gestärkt mit einem köstlichen Hirschgulyas und zwei Krügerln fielen uns die letzten Abstiegsstunden leicht. Beim Parkplatz unterhalb der Luggauer Brücke hatten 1700 Abstiegsmeter am Stück ein Ende.

1 Kommentar 15.3.09 17:47, kommentieren